Der Einsatz von W&I-Versicherungen in Distressed-M&A-Deals

Dr. Mirjam Boche

M&A Review 06/2020, S. 214 – 220.

DIE ARQIS COVID-19 NEWS

Das Corona-Virus hat uns in die Zange genommen. Mittlerweile gibt es wohl niemanden mehr, der nicht von privaten und/oder wirtschaftlichen Einschränkungen betroffen ist.

Wir bei ARQIS haben auf die neuen Herausforderungen reagiert und unsere Arbeitsprozesse angepasst, so dass wir Ihnen in gewohnter Weise beratend zur Seite stehen können. Als zusätzlichen Service versorgen wir Sie mit aktuellen Informationen zu Covid-19.

Diese sind speziell auf Unternehmen zugeschnitten und klären regelmäßig über die neuesten Beschlüsse, Maßnahmenpakete, Restriktionen und Optionen rund um das Thema Covid-19 auf.

Wir sind sicher, dass auch Sie von den Informationen profitieren werden. Und wenn Sie Fragen oder Anregungen haben: Rufen Sie einfach durch. Die ARQIS-Kollegen sind auch im Home Office für Sie da.

COVID-19 Pandemie als Chance, Rechtsstreitigkeiten durch Vergleiche zu beenden

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Viele Unternehmen kämpfen derzeit mit den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19 Pandemie. Neben den ohnehin schon existierenden Schwierigkeiten des operativen Geschäfts besteht eine weitere besondere Herausforderung für Unternehmen, die derzeit in laufende Rechtsstreitigkeiten verwickelt sind. Insbesondere in den jetzigen wirtschaftlich schwierigen Zeiten fehlen den Unternehmen personelle und finanzielle Ressourcen, um aufwendige Rechtsstreite zu führen, wenn es gleichzeitig gilt, möglichst hohe Cash-Reserven bereit zu halten. Es überrascht daher nicht, dass sich gegenwärtig nicht wenige Unternehmen die Frage stellen, ob nicht jetzt ein guter Zeitpunkt für vergleichsweise Erledigungen von anhängigen Rechtstreiten ist.

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Der Coronavirus ist auf dem Rückzug – eine datenschutzrechtliche Zwischenbilanz

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Die vergangenen zehn Wochen stellte die Gesamtbevölkerung auf eine Bewährungsprobe. Viele sind selbst oder einer ihrer Nächsten ist an Corona erkrankt. Die meisten Bürger haben aber die vergangenen Wochen ohne gesundheitliche Einschränkungen, aber mit Einschnitten ihres alltäglichen Lebens erlebt. Dennoch ist es nicht zynisch die Corona-Krise auch als Chance zu begreifen, «„Deutschland ein Stück weit freier aufzustellen und vor allen Dingen Investitionen so zu nutzen, dass daraus nachhaltig wirtschaftliche Stärke und Wachstum entstehen kann“ », wie Annegret Kramp-Karrenbauer in einem Interview mit dem Nachrichtendienst n-tv jüngst betonte.

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UPDATE: Entlastung für Veranstalter, Studios und Einrichtungen in der Corona-Krise – Gutscheinlösung in Kraft getreten

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Das am 20. Mai 2020 in Kraft getretene Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht und im Recht der Europäischen Gesellschaft (SE) und der Europäischen Genossenschaft (SCE) sieht Erleichterungen für Betreiber von Freizeitveranstaltungen und Einrichtungen vor, die sich durch Stornierungen im Zuge der Covid-19 Pandemie plötzlich zahlreichen Erstattungsansprüchen von Kunden ausgesetzt sehen. Um diese Betreiber nicht finanziell zu überfordern, dürfen sie, anstelle Kunden das Entgelt in Geld zu erstatten, nun Gutscheine ausgeben.

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Unternehmenskauf vom Verkäufer aus der Krise – Risikominimierung durch Corona?

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Der Unternehmenskauf von einem insolvenzgefährdeten Verkäufer ist für den Käufer mit einem hohen Risiko verbunden: Im Falle einer nachfolgenden Insolvenz des Verkäufers droht dem Käufer bei einer erfolgreichen Anfechtung durch den Insolvenzverwalter ein Totalverlust seines Investments. Der Gesetzgeber hat dieses Risiko – wenngleich möglicherweise unbeabsichtigt – minimiert.

Was auf den ersten Blick als Schnäppchen erscheint, kann sich im schlimmsten Fall zu einem Albtraum entwickeln. Ein in Schieflage geratenes Unternehmen muss sich zur Generierung von Liquidität von einer Tochtergesellschaft oder einem Betriebsteil trennen. Der Druck auf Verkäuferseite ist in solchen Situationen häufig groß, was zu einem niedrigen Kaufpreis führt. Wird man sich handelseinig, freuen sich beide Seiten: Der Verkäufer hat sein Liquiditätsproblem gelöst, der Käufer hat günstig eingekauft.

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Finanzielle Hilfe für Start-ups – Säule 1: KfW Capital beginnt Antragsverfahren für „Corona Matching Fazilität“

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Das Anfang April von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesfinanzminister Olaf Scholz angekündigte Hilfspaket für Start-ups, das in einem ersten Schritt (Säule 1) zunächst größere Start-ups stützen soll, die bereits durch Venture-Capital-Fonds finanziert sind bzw. werden sollen („Corona-Matching-Fazilität“, kurz „CMF“), kommt jetzt in die Umsetzung.

Ab sofort können Venture-Capital-Fonds („VC-Fonds“) – auch rückwirkend für nach dem 2. April 2020 bereits getätigte Finanzierungen – bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau („KfW“) eine Co-Finanzierung über die KfW-Tochter KfW Capital GmbH & Co. KG („KfW Capital“) beantragen, um weiterhin in der Lage zu sein, Finanzierungsrunden von deutschen Start-ups mit ausreichend finanziellen Mitteln zu begleiten.

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Betriebsrenten aussetzen im Schutzschirmverfahren – Liquidität auf Kosten der Rentner?

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Die Corona-Krise löst in Unternehmen durch den Umsatzausfall bei häufig gleichen Kosten erhebliche finanzielle Schwierigkeiten aus. In solchen Krisen sind Unternehmen naturgemäß gezwungen auf die Möglichkeiten des Insolvenzrechts wie z.B. das Schutzschirmverfahren zurückzugreifen. Das Schutzschirmverfahren gemäß « § 270b Insolvenzordnung »  ist eine Art « Eigenverwaltung » zur Vorbereitung eines Insolvenzverfahrens vor dessen eigentlicher Eröffnung. Wenn ein Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in « Eigenverwaltung » stellt, muss das « Insolvenzgericht » ihm bis zu 3 Monaten Zeit für die Ausarbeitung eines Insolvenzplans verschaffen. Für die dreimonatige Vorbereitungszeit wird ein vorläufiger « Sachwalter » vom « Insolvenzgericht » bestellt.

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Fluggastrechte: Kein Zwangsgutschein für die nächste Reise!

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Verbraucher und Unternehmen in Deutschland werden nicht verpflichtet, statt der Rückzahlung für einen ausgefallenen Flug zunächst einen Gutschein zu akzeptieren. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben der Bundesregierung wurde nach Widerspruch der EU-Kommission auf Eis gelegt.

Nicht nur Touristen, auch viele Geschäftsleute hatten Flüge für Business-Trips, Meetings und Konferenzen gebucht. Durch die weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie wurden diese Reisepläne oft auch kurzfristig zunichte gemacht. Und auch wenn Airline oder Reiseveranstalter die Flüge selbst abgesagt hatten, wurde in vielen Fällen bislang der Reisepreis noch nicht zurückgezahlt.

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Der KfW-Studienkredit – ein Corona-Notfallplan für Studierende?

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Ein neu geschaffener Hilfetopf lockt Studierende in Deutschland. Aufgrund der Corona-Krise gilt vorübergehend bis 31.03.2021 ein Zinssatz von 0,0%. Die Regelung gilt ab sofort.

Nicht nur Unternehmen, auch Arbeitnehmer leiden unter der derzeitigen Pandemie. Eine besonders betroffene Gruppe sind Studierende, die ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit einem Nebenjob bestreiten. Wenn hier Einnahmen wegfallen, sind bei vielen die finanziellen Reserven schnell aufgebraucht und in der Folge droht Verarmung, die sogar die Fortsetzung des Studiums gefährden kann.

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